Insolvenz bei "House of Sweets": Filialen der Süßigkeiten-Kette schließen

latest news headlines 4 std vor
Flipboard
Durch Social Media groß geworden, jetzt in der Krise: House of Sweets ist insolvent. Mehrere Filialen sind bereits geschlossen. Das Amtsgericht Hannover hat Anfang April das Insolvenzverfahren über die House of Sweets Hannover GmbH eröffnet. Die Süßigkeitenkette war in den vergangenen Jahren vor allem über soziale Medien gewachsen und hatte bundesweit mehrere Filialen eröffnet. Wie die "Hannoversche Allgemeine" berichtet, sind inzwischen mehrere Standorte geschlossen. Zum Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den Wirtschaftsjuristen Lars Rühmland. Besonders ins Auge fällt die Schließung der Hannoveraner Filiale nahe des Hauptbahnhofs: Mit rund 350 Quadratmetern war sie die größte der Kette in Deutschland – eröffnet erst im August 2024, stehen die Regale heute leer. Bekannte Süßigkeitenkette ist insolvent. Mehrere Filialen schließen Auch der Standort in Braunschweig , wo das nun insolvente Unternehmen 2018 gegründet wurde, hat infolge der Insolvenz geschlossen. Hinzu kommen Filialen in Dortmund und Kassel . Alle betroffenen Standorte werden online als "dauerhaft geschlossen" geführt. Spielzeugriese: Schließung von einzigem deutschem Playmobil-Werk steht fest "Mangels Masse": Kaffeemaschinen-Hersteller vor dem Aus nach Gerichtsbeschluss Den Durchbruch erlebte das Unternehmen während der Corona-Pandemie 2020 – unter anderem durch Kooperationen mit dem Rapper Sido und der Sängerin Senna Gammour. Insolvenz von beliebter Süßigkeitenkette: Einige Filialen bleiben Einzelne Filialen, darunter in Berlin und Leipzig , sind nach aktuellem Stand noch geöffnet. Der Online-Shop des insolventen Unternehmens ist zwar zugänglich, allerdings können keine Bestellungen angenommen werden. Das Unternehmen nennt auf seiner Webseite einen Lagerhallen-Umzug als Grund. Die Geschäftsführung hat sich bislang nicht zur Insolvenz geäußert. Konkrete Ursachen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind nicht bekannt.
Aus der Quelle lesen