Sie sprach in einem Podcast über den Stellenabbau bei RTL und berichtete von Zusammenbrüchen. Jetzt rudert Katja Burkard zurück und entschuldigt sich. "Punkt 12"-Moderatorin Katja Burkard hat sich in einem Video auf Instagram zu Wort gemeldet. Darin bezog sie sich auf Aussagen, die sie zuvor im Podcast von Bettina Böttinger getroffen hatte. Nicht alles Gesagte entsprach offenbar der Wahrheit, wie Burkard jetzt deutlich machte. Sie sagte in dem Clip: "Ich möchte was klarstellen, und zwar geht es um den Podcast von Bettina Böttinger. Da ist mir was passiert, was man eh nicht machen sollte und als Journalistin schon dreimal nicht: nämlich was weitererzählen, was man nicht selbst gesehen hat." In dem Podcast hatte sie berichtet, dass am Tag der Umstrukturierung bei RTL, an dem Hunderte Mitarbeitende eine Kündigung erhalten hatten, mehrere Menschen zusammengebrochen sind. Auch sagte sie, dass es deshalb Krankenwageneinsätze gegeben habe. "Das ist nicht wahr", erklärte Burkard jetzt. 600 Stellen abgebaut: Katja Burkard über "schwärzesten Tag" bei RTL Nach Stellenkürzungen: RTL-Moderatorin übt Kritik am Sender Sie beendete das Video mit den Worten: "Und das möchte ich hier auch noch mal ganz klar betonen: Es tut mir wahnsinnig leid und das wird mir sicher nicht noch mal passieren. Sorry." Im zugehörigen Text schrieb Burkard, dass sie das Geschehene "mehr als ärgert und mir eine Lehre ist". Zuspruch für Katja Burkard In den Kommentaren zum Beitrag sammelten sich positive Kommentare. Moderatorin Charlotte Würdig schrieb etwa: "Stark" und setzte ein Herzchen dahinter. Auch zu lesen: "Sowas ist nur menschlich. Sie sind eine Top-Journalistin." Viele andere Nutzerinnen und Nutzer hinterließen applaudierende Hände. RTL hatte vor gut einem Monat seine Mitarbeitenden über eine Neuausrichtung unterrichtet. Der Grund: Die linearen Werbeumsätze waren seit 2019 um mehr als 20 Prozent gesunken. Daher wurden einige Sendungen sofort eingestellt, andere zusammengelegt. Rund 600 Angestellte haben ihre Jobs verloren. Katja Burkard, die seit etwa drei Jahrzehnten für RTL arbeitet, hatte in dem Podcast von Bettina Böttinger gesagt, dass die Situation "ganz, ganz schrecklich" sei.