Mario Adorf ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Sein Manager teilt nun mit, wo der Schauspieler seine letzte Ruhe finden soll. Am 8. April wurde Mario Adorf leblos in seiner Wohnung in Paris aufgefunden. Seine langjährige Ehefrau Monique Faye entdeckte ihn im Schlafzimmer. Adorf starb nach kurzer Krankheit. Der Tod kam für Adorf nicht unerwartet, schon zuvor hatte er sich mit dem Thema beschäftigt. Das hat nun auch sein Manager Michael Stark verraten. Wie er der "Bild"-Zeitung mitteilte, hatte Adorf vor seinem Ableben einen letzten Wunsch geäußert, und der befasst sich mit seiner Beerdigung. Stark sagte: "Selbst im Tod ist Mario Adorf noch bescheiden. Kein Ehrenbürgerbegräbnis in seinem Heimatort Mayen, keine prunkvolle Grabstätte auf einem Münchner Prominentenfriedhof, sondern ein bescheidenes Plätzchen in seiner Wahlheimat Saint-Tropez." Mario Adorf: Sie stand ihm bis zuletzt zur Seite Trauer um großen Schauspielstar: Diese Mario-Adorf-Szenen sind legendär In der Küstenstadt an der französischen Riviera hat Adorf oft und gerne Zeit verbracht. Saint-Tropez ist außerdem die Heimat seiner Ehefrau Monique Faye, die er 1985 heiratete. Obwohl Adorf wohl so etwas wie ein Lebemann war, machte er sich also auch schon zu Lebzeiten Gedanken zum Tod. Wohl bedingt durch sein Alter wurde der gebürtige Schweizer allerdings auch häufig auf das Thema Sterben angesprochen. 2019 wollte zum Beispiel der "Spiegel" wissen, wo er gern beerdigt würde. Seine Frau stützte ihn: Das war der letzte Auftritt von Mario Adorf Adorfs Antwort: "Mir persönlich ist das egal." Seine Mutter habe unbedingt eine Seebestattung gewollt. Auch er selbst empfand das als "ganz gute Option". Grundsätzlich erwartete er nichts nach dem Tod. "Ich glaube an nichts nachher", sagte er. An Ideen für eine letzte Ruhestätte mangelte es Adorf allerdings nicht. "In meiner Heimatstadt bin ich Ehrenbürger, die würden mir sicher ein schönes Grab herrichten", sagte er über den Ort Mayen in Rheinland-Pfalz. "In Saint-Tropez ist ein sehr schöner Friedhof am Meer, aber der ist so besetzt, dass man da gar keinen Platz findet. Zuletzt wurde mir angedeutet, dass München genau das Richtige für mich wäre – der Bogenhausener Friedhof, wo viele meiner Kollegen liegen."