Marlene Lufen: Medienkollege drängte TV-Moderatorin zu Date

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Marlene Lufen berichtet von einem verbalen Übergriff durch einen Mann aus der Medienbranche. Mit einem Punkt eckt sie jedoch bei einigen Frauen an. Marlene Lufen ist seit den 90er-Jahren Teil der Medienbranche, moderiert seit Jahren im "Sat.1-Frühstücksfernsehen" sowie die Realityshow "Promi Big Brother". Eine Karriere, die für viele erstrebend sein dürfte, aber offenbar auch unangenehme Momente mit sich brachte. Zu Gast im Podcast "tigges trifft" berichtet sie im Gespräch mit Sebastian Tigges von einem verbalen Übergriff. So habe ein Mann aus der Medienbranche sie in der Vergangenheit davon überzeugen wollen, mit ihm auszugehen. Er versuchte, seinem Ziel offenbar mit dem Versprechen näherzukommen, im Gegenzug ihre Karriere anzukurbeln. Sie erinnert sich an seine Worte: "Du willst doch mal was werden in unserer Branche, jetzt sei doch nicht so zickig. Und ich wollte mit dem Typen einfach nicht ausgehen", sagt Lufen in der Podcast-Folge vom 20. April 2026, von der ein Auszug auf Instagram einsehbar ist. Einen Namen nennt sie nicht. Weiter sei nichts passiert, klärt sie auf. "Er hat einfach nur auf mich eingetextet, dass ich mit ihm ausgehe und sagte dann diesen Satz. Der ist halt total ätzend natürlich. Ich glaube, das würde jetzt so heute nicht mehr passieren." Auf Tigges Nachfrage, ob sie davon überzeugt sei, äußert die Moderatorin: "Nicht mehr in der Selbstverständlichkeit. Also Vollhirnis gibt es halt immer noch, aber ich habe es nicht mehr so erlebt." Der 41-jährige Tigges wirft die Frage auf, ob das daran liegt, dass Männer heute mehr Angst hätten. Lufen vermutet jedoch einen Grund hinter ihrer These, eine wie von ihr erlebte Situation würde heute nicht mehr so schnell entstehen. An ihren Gesprächspartner gerichtet äußert sie: "Ich würde sagen, deine Generation und die, die jetzt danach kommen, die sind anders groß geworden, würde ich sagen. Also anders sozialisiert von euren Freundinnen, von euren Müttern." Auch in ihrer Generation gebe es "ganz viele tolle Männer", so die 55-Jährige, die sich zudem überzeugt zeigt: "Im Übrigen sind ja die meisten Männer super anständig und würden niemals übergriffig sein." "An der Realität vorbei" Während einige Follower Lufen beipflichten und schreiben, Ähnliches erlebt zu haben, wird auch Kritik an ihren Aussagen laut: "Leider an der Realität der meisten weiblich gelesenen Personen vorbei, liebe Marlene Lufen", heißt es in einem Kommentar. Eine weitere Userin schreibt, sie sei schockiert, und bezieht sich damit wohl auf Lufens Behauptung, Vorfälle, wie der von ihr erlebte, würden heute mit weniger Selbstverständlichkeit stattfinden: "Mit solchen Worten von dieser Frau habe ich nicht gerechnet. Das ist eine Frau, die nicht sieht, was wirklich passiert, und es sieht so aus, als würde sie Frauen hassen." Eine weitere Followerin kommentiert zudem: "Puh … Vielleicht erlebt sie auch einfach nicht mehr (so viele) Übergriffe, weil sie inzwischen wegen ihres Alters nicht mehr Zielscheibe genug ist für Männer, die ein derartig degradierendes Frauenbild haben. Finde ich schwierig, die Erfahrungen der jetzigen Generation junger Frauen zu relativieren, überspitzt gesagt: 'Bei uns war es ja noch schlimm, aber heute haben die Frauen es ja leicht.'"
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