Timo Werner entscheidet das Duell der beiden deutschen Stars in der amerikanischen MLS überraschend für sich. Für Thomas Müller endet das Wiedersehen mit einer kuriosen Randnotiz. Timo Werner hat das Duell mit Thomas Müller in der nordamerikanischen Liga MLS für sich entschieden. Sein Team San José Earthquakes setzte sich mit 1:0 (1:0) gegen die Vancouver Whitecaps durch. Die beiden ehemaligen deutschen Nationalspieler saßen zu Beginn der Partie jeweils nur auf der Bank. Müller wurde bei Vancouver in der Halbzeit eingewechselt, der 36-Jährige blieb aber ohne Torchance. Werner kam in der 54. Minute auf den Platz. Kurios: Zuvor hatte er auf der Bank wegen Reklamierens die Gelbe Karte gesehen. Das war allerdings auch seine auffälligste Szene während des gesamten Spiels. Auf dem Feld konnte er keine Akzente mehr setzen. "Ich kenne Thomas schon seit langer Zeit" In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang San José durch Beau Leroux der sehenswerte Siegtreffer. Für Müller gab es im fünften Ligaspiel mit Vancouver die erste Niederlage, zuvor waren die Whitecaps auch im Achtelfinale des Concacaf Champions Cups ausgeschieden. Die Earthquakes fuhren ihren vierten Sieg im fünften Saisonspiel ein. Werner hatte sich auf das Duell mit Müller besonders gefreut. "Als ich 2017 zur Nationalmannschaft gestoßen bin und er bereits Weltmeister war, war es eine schwierige Zeit, wir hatten aber dennoch zusammen den Confed Cup gewonnen", sagte der 30-Jährige im Vorfeld der Partie. "Ich kenne Thomas schon seit langer Zeit, er ist ein guter Typ. Er hat viele Mannschaften zu großen Erfolgen geführt. Er ist ein großartiger Spieler, auch noch in seinem Alter."