Die Märkte hatten sich viel von der Rede des US-Präsidenten zum Iran-Krieg erhofft. Doch der Präsident enttäuschte. Die Ölpreise sind am Donnerstag nach einer Rede von US-Präsident Donald Trump deutlich gestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni legte im frühen Handel um mehr als sechs Prozent auf 107,48 US-Dollar zu. Am Vortag war der Preis zeitweise noch unter 100 Dollar gefallen. Hintergrund war die Hoffnung von Anlegern auf ein baldiges Ende des Kriegs mit dem Iran . Trumps Rede zum Iran-Krieg: Alles ist ein einziger, großer Masterplan US-Präsident droht Teheran: "Wir werden den Iran weiter extrem hart angreifen" In seiner Ansprache stellte Trump ein Ende des Kriegs zwar erneut in Aussicht. Neue konkrete Schritte nannte er jedoch nicht. Stattdessen bekräftigte er frühere Drohungen gegen den Iran. Die USA seien auf dem Weg, ihre militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, sagte Trump. Zugleich kündigte er weitere harte Angriffe in den kommenden Wochen an. US-Präsident verteidigt Iran-Krieg Trump sagte außerdem, die Gespräche mit Teheran liefen weiter. Sollte es keine Einigung mit dem Iran geben, würden die USA Kraftwerke des Landes angreifen. Auch diese Drohung hatte er bereits zuvor geäußert. In der Rede im Weißen Haus verteidigte Trump erneut das militärische Vorgehen der USA gegen den Iran. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich und verwies auf Erfolge des US-Militärs. An den Märkten überwog nach der Ansprache jedoch die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts.