Nasa: Jared Isaacman wird neuer Chef der US-Weltraumbehörde

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Der US-Senat hat Jared Isaacman als neuen Nasa-Chef bestätigt. Der frühere Weggefährte von Elon Musk will das Tempo erhöhen, um China bei der Mondmission zuvorzukommen. Der Milliardär und All-Ausflügler Jared Isaacman wird neuer Chef der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Der US-Senat bestätigte am Mittwoch seine Ernennung mit 67 zu 30 Stimmen. Präsident Donald Trump hatte Isaacman in diesem Jahr bereits als Kandidaten für den Posten benannt, ihn dann jedoch wieder zurückgezogen und schließlich erneut nominiert. "Jareds Leidenschaft für die Raumfahrt und sein Engagement, die Grenzen der Erforschung zu erweitern, die Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln und die neue Weltraumwirtschaft voranzutreiben, machen ihn zu einem idealen Kandidaten, die Nasa in eine kühne neue Ära zu führen", hatte Trump in seinem Post zur erneuten Nominierung Isaacmans geschrieben. Isaacman ist ein Befürworter von Mars-Missionen. Er hatte bei seiner Anhörung vor Senatoren auch erklärt, die Nasa müsse ihr Tempo erhöhen, um China bei der Rückkehr zum Mond in diesem Jahrzehnt zuvorzukommen. Isaacman hat Verbindung zu Elon Musk Der 42-Jährige hatte in den vergangenen Jahren mit zwei privaten Weltraum-Missionen für Aufsehen gesorgt: 2021 war er Teil der ersten nur aus Laien-Astronauten bestehenden Raumfahrt-Crew im All und kreiste gemeinsam mit drei anderen Menschen knapp drei Tage lang um die Erde. Im September 2024 nahm er gemeinsam mit drei anderen Laien-Astronauten an der Mission "Polaris Dawn" teil, bei der sie auf rund 1.400 Kilometer Höhe aufstiegen und auch kurz aus ihrem Raumschiff ausstiegen. Bei beiden Missionen arbeitete Isaacman mit SpaceX zusammen, der privaten Raumfahrtfirma von Tech-Milliardär Elon Musk . Der kommissarische Nasa-Chef Sean Duffy gratulierte Isaacman auf der Plattform X und nannte als Ziel, im Jahr 2028 zum Mond zurückzukehren. In der Vergangenheit bekamen meistens frühere Astronauten oder Politiker den Posten des Nasa-Chefs. Bereits im Dezember 2024 hatte Trump Isaacman als Nasa-Chef vorgeschlagen. Im Streit mit Musk hatte Trump die Nominierung dann aber Ende Mai wieder zurückgezogen – kurz bevor der US-Senat darüber abstimmen sollte, wie die "New York Times" schrieb. Stattdessen leitete Duffy übergangsweise die Nasa.
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