Sie ist auf und neben dem Eis eine schillernde Persönlichkeit. Nun hat Jutta Leerdam einen großen Erfolg gefeiert – und dabei eine Rekordzeit aufgestellt. Eisschnelllauf-Star Jutta Leerdam hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert und über die 1.000 Meter die Goldmedaille gewonnen. Die polarisierende Topfavoritin aus den Niederlanden holte sich vor den Augen ihres jubelnden Verlobten und US-Influencers Jake Paul den Olympiasieg mit einer olympischen Rekordzeit von 1:12,31 Minuten. Vor vier Jahren in Peking musste sich das Glamour-Girl noch mit Silber begnügen. Zweite wurde Leerdams Landsfrau Femke Kok mit einer Zeit von 1:12,59 Minuten vor der Peking-Olympiasiegerin Miho Takagi aus Japan (1:13,95 Minuten). Anna Ostlender als einzige deutsche Teilnehmerin belegte bei ihrem Olympia-Debüt in 1:16,83 Minuten den 21. Rang und hatte mit der Medaillenentscheidung nichts zu tun. Erst Kritik, jetzt Beschwerde: Weiter Wirbel um Jutta Leerdam bei Olympia 2026 Anreise per Privatjet und Presse-Boykott Im Fokus stand stattdessen Leerdam. Die 27-Jährige war nach drei Weltcup-Siegen in dieser Saison über die 1.000 Meter als Goldkandidatin nach Mailand angereist. Und auch abseits des Eises löste sie Schlagzeilen aus. In den sozialen Medien ist sie ein Superstar – allein auf Instagram hat sie fünf Millionen Follower. Und dann ist da noch ihre Beziehung mit Paul, der auch für seine Boxkämpfe – zuletzt gegen den ehemaligen Weltmeister Anthony Joshua – bekannt ist. In Mailand feuerte der Influencer seine Verlobte mit einem Schal in den orangefarbenen Farben des niederländischen Teams über den Schultern an. Vor allem in ihrem Heimatland ist Leerdam aber umstritten. Sie hatte zuletzt Aufsehen erregt, als sie anders als ihre Teamkolleginnen mit einem Privatjet zu den Spielen gereist war. Zudem weigerte sie sich, mit der schreibenden Presse vor der 1.000-Meter-Entscheidung zu sprechen. Die Antwort gab Leerdam nun auf dem Eis im Milano Speed Skating Stadium.