Die USA dürfen sich bei den Olympischen Winterspielen über Gold im Eiskunstlauf freuen. Angeführt werden sie dabei von einem Wunderkind. Angeführt von Superstar Ilia Malinin hat das US-Eiskunstlaufteam die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Italien geholt. Der Topfavorit setzte sich in einem Herzschlagfinale um den Olympiasieg gegen Japan durch. Die USA kamen in Mailand auf 69 Punkte, Japan auf 68 Zähler. Vor den Augen der serbischen Tennis-Legende Novak Djokovic wurde Gastgeber Italien mit 60 Punkten Dritter. Das US-Team gewann damit wie schon 2022 in Peking Gold. In China profitierten die Nordamerikaner nachträglich von einer positiven Dopingprobe des russischen Eiskunstlauf-Stars Kamila Walijewa. "Vierfach-Gott" bleibt nicht fehlerfrei 2022 war Malinin noch nicht dabei. Der 21-Jährige, der wegen seiner vielen Vierfachsprünge auch den Spitznamen "Vierfach-Gott" trägt, zeigte als vorletzter Läufer des Wettbewerbs die beste Kür der Männer – allerdings blieb er nicht ohne Fehler. Vor der Männer-Kür lagen die USA und Japan noch gleichauf. Im Kurzprogramm hatte Malinin einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Mehr als zehn Punkte betrug der Rückstand des Wunderkinds aufgrund von mehreren Fehlern auf den Japaner Yuma Kagiyama. In der Kür holte Malinin für sein Team die maximale Punktzahl, obwohl Kagiyamas Landsmann Shun Sato nahezu fehlerfrei lief. Insgesamt zehn Nationen nahmen an der ersten Eiskunstlauf-Entscheidung bei den Spielen in Italien teil. Die besten fünf Teams hatten sich für die Kürprogramme qualifiziert. Ein deutsches Team nahm nicht teil.