Olympia: Ukrainischer Skeleton-Fahrer ehrt tote Soldaten – Verbot von IOC?

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Ein ukrainischer Skeleton-Fahrer möchte mit seinem Helm gefallene Soldaten ehren. Ob das IOC dies aber zulässt, ist noch offen. Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch erinnert mit einem besonderen Helm-Design an durch den Krieg gefallene Sportkollegen. Auf dem Kopfschutz sind die Bilder von rund einem halben Dutzend Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Heraskewytsch trug den Helm im offiziellen Training am Montag und hofft, dass er diesen auch im Wettkampf Ende der Woche aufsetzen darf. "Wir haben keine Regeln verletzt, und ich sollte mit diesem Helm antreten dürfen", sagte Heraskewytsch der Nachrichtenagentur AP und ergänzte: "Ich kann nicht verstehen, wie dieser Helm irgendjemanden verletzen könnte. Er ist eine Hommage an Athleten und einige von ihnen waren Medaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen. Das bedeutet, sie gehören zur olympischen Familie." Fraglich ist nun, wie das Internationale Olympische Komitee entscheiden wird. Das IOC untersagt in ihren Statuten politische Botschaften. Auf dpa-Anfrage teilte das IOC, dass noch keine Anfrage des Athleten vorliege, den Helm tragen zu dürfen. Sobald dies geschehe, werde man sich dies anschauen, hieß es weiter.
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