Max maximal: Wie der alte kommt auch der neue Rodel-Olympiasieger aus Deutschland. Max Langenhan krönte in Cortina seine Karriere - und holte das erste deutsche Gold der Winterspiele 2026. Mit-Favorit Felix Loch hatte mit der Medaillenvergabe nichts zu tun, erlebte aber einen versöhnlichen Abschluss. Bei uns bekommt ihr die Vielfalt des Sports mit Dokus, Radsport, Wintersport und mehr. Abonniert diesen Kanal: https://www.youtube.com/@sportschau?%20sub_confirmation=1 Unser Fußball-Kanal mit Bundesliga, DFB-Pokal & Länderspielen: https://www.youtube.com/@SportschauFussball Sportschau bei Instagram: https://www.instagram.com/sportschau/ Sportschau bei Tiktok: https://www.tiktok.com/@sportschau?lang=de-DE Sportschau bei Whatsapp: https://whatsapp.com/channel/0029Va9i3DXKwqSNjGhkUo46 Sport-News bei: https://www.sportschau.de/ #Olympia #Olympics #Rodeln #Gold #sportschauwintersport Was für eine Demonstration: Mit vier Mal Bahnrekord in vier Läufen ist Max Langenhan zu Olympia-Gold gerast. Der 26-Jährige krönte seine Karriere damit am Sonntag (08.02.2026). Der Thüringer distanzierte den Österreicher Jonas Müller (+ 0,596 Sekunden) und den Italiener Dominik Fischnaller (+ 0,934 Sekunden) auf die Plätze zwei und drei. Der von Bundestrainer Patric Leitner als "coole Socke" charakterisierte Langenhan führte bereits zur Halbzeit und verdoppelte seinen Vorsprung auf Müller im dritten Lauf mit Bahnrekord von 52,705 Sekunden nahezu auf 0,294 Sekunden. Und legte im vierten Lauf mit einer Zeit von 52,660 Sekunden und Maximalspeed 131,1 km/h noch einen drauf. Vier Läufe, vier mal Bahnrekord - im Ziel konnte er sein Glück nicht fassen, umarmte seine Freundin lange und ließ sich mit der deutschen Fahne feiern. Auf Rang vier und damit den ersten Nicht-Medaillenplatz hatte Langenhan, der Olympia-Sechste von 2022, nach vier Läufen komfortable 1,421 Sekunden Vorsprung. Für Langenhan ist Olympia-Gold noch vor seinen sechs WM-Titeln der größte Erfolg. Und der kommt ein bisschen überraschend. In diesem Jahr lief es noch nicht optimal. Immer wieder hatte der von seinen Teamkollegen als lässig und cool beschriebene Thüringer mit Verletzungen zu kämpfen. Im Weltcup musste er zuschauen, wie sein deutscher Teamkollege Felix Loch oder Jonas Müller die Siege unter sich ausmachten. Zwei zweite Plätze waren seine besten Ergebnisse. Doch der Friedrichsrodaer, der Zuhause unter einem großen Plakat mit dem Spruch "Dein Körper kann alles, Du musst nur Dein Gehirn überzeugen" trainiert, steckte nicht auf. Und anders als Weltcupspitzenreiter Felix Loch war Langenhan auf der neu gebauten Bahn im Cortina Sliding Centre zum Saisonhöhepunkt in seiner besten Form. Der dreimalige Olympiasieger Loch hatte dagegen zu viele Fahrfehler. Im ersten Lauf touchierte er gleich auf den ersten Metern die Bande, hatte einen Fahrfehler in der Kurve vier und nur die neuntbeste Laufzeit. Im dritten Lauf passierte ihm kurz nach dem Start wieder eine Bahnberührung, die er mit Kopfschütteln auf dem Schlitten quittierte. Er fiel auf Rang neun zurück. Im finalen vierten Lauf steuerte der 26-Jährige den Schlitten in starken 53,146 Sekunden die Eisbahn herunter und konnte sich noch verbessern. Am Ende wurde der Rekord-Weltcupsieger und Rekord-Weltmeister Sechster. Beim Abgang aus dem Zielbereich konnte Loch dann schon wieder lächeln. Seinen Vater, dem früheren Bundestrainer Nobert Loch, umarmte Felix Loch lange. Der Chemnitzer Timon Grancagnolo wurde bei seiner Olympia-Premiere Neunter. Dem 22-Jährigen fehlten beim Saison-Höhepunkt rund zwei Sekunden auf Olympiasieger Langenhan. Nach einem groben Fehler im dritten Lauf konnte er sich im vierten Durchgang noch um einen Rang von Platz zehn auf den neunten Platz verbessern. Das Langenhan-Gold ist bereits die zwölfte Goldmedaille für einen deutschen Sportler bei insgesamt 17 Einsitzer-Rennen der Männer. Acht bundesdeutsche Athleten und vier DDR-Rodler machten die Titel seit der Olympia-Aufnahme 1964 unter sich aus. Zuletzt triumphierte Johannes Ludwig in Peking 2022.
Rodeln: Max Langenhahn mir Bahnrekord zu Gold | Olympia | Sportschau
Max maximal: Wie der alte kommt auch der neue Rodel-Olympiasieger aus Deutschland. Max Langenhan krönte in Cortina seine Karriere - und holte das erste deutsche Gold der Winterspiele 2026. Mit-Favorit Felix Loch hatte mit der Medaillenvergabe nichts zu tun, erlebte aber einen versöhnlichen Abschluss. Bei uns bekommt ihr die Vielfalt des Sports mit Dokus, Radsport, Wintersport und mehr. Abonniert diesen Kanal: https://www.youtube.com/@sportschau?%20sub_confirmation=1 Unser Fußball-Kanal mit Bundesliga, DFB-Pokal & Länderspielen: https://www.youtube.com/@SportschauFussball Sportschau bei Instagram: https://www.instagram.com/sportschau/ Sportschau bei Tiktok: https://www.tiktok.com/@sportschau?lang=de-DE Sportschau bei Whatsapp: https://whatsapp.com/channel/0029Va9i3DXKwqSNjGhkUo46 Sport-News bei: https://www.sportschau.de/ #Olympia #Olympics #Rodeln #Gold #sportschauwintersport Was für eine Demonstration: Mit vier Mal Bahnrekord in vier Läufen ist Max Langenhan zu Olympia-Gold gerast. Der 26-Jährige krönte seine Karriere damit am Sonntag (08.02.2026). Der Thüringer distanzierte den Österreicher Jonas Müller (+ 0,596 Sekunden) und den Italiener Dominik Fischnaller (+ 0,934 Sekunden) auf die Plätze zwei und drei. Der von Bundestrainer Patric Leitner als "coole Socke" charakterisierte Langenhan führte bereits zur Halbzeit und verdoppelte seinen Vorsprung auf Müller im dritten Lauf mit Bahnrekord von 52,705 Sekunden nahezu auf 0,294 Sekunden. Und legte im vierten Lauf mit einer Zeit von 52,660 Sekunden und Maximalspeed 131,1 km/h noch einen drauf. Vier Läufe, vier mal Bahnrekord - im Ziel konnte er sein Glück nicht fassen, umarmte seine Freundin lange und ließ sich mit der deutschen Fahne feiern. Auf Rang vier und damit den ersten Nicht-Medaillenplatz hatte Langenhan, der Olympia-Sechste von 2022, nach vier Läufen komfortable 1,421 Sekunden Vorsprung. Für Langenhan ist Olympia-Gold noch vor seinen sechs WM-Titeln der größte Erfolg. Und der kommt ein bisschen überraschend. In diesem Jahr lief es noch nicht optimal. Immer wieder hatte der von seinen Teamkollegen als lässig und cool beschriebene Thüringer mit Verletzungen zu kämpfen. Im Weltcup musste er zuschauen, wie sein deutscher Teamkollege Felix Loch oder Jonas Müller die Siege unter sich ausmachten. Zwei zweite Plätze waren seine besten Ergebnisse. Doch der Friedrichsrodaer, der Zuhause unter einem großen Plakat mit dem Spruch "Dein Körper kann alles, Du musst nur Dein Gehirn überzeugen" trainiert, steckte nicht auf. Und anders als Weltcupspitzenreiter Felix Loch war Langenhan auf der neu gebauten Bahn im Cortina Sliding Centre zum Saisonhöhepunkt in seiner besten Form. Der dreimalige Olympiasieger Loch hatte dagegen zu viele Fahrfehler. Im ersten Lauf touchierte er gleich auf den ersten Metern die Bande, hatte einen Fahrfehler in der Kurve vier und nur die neuntbeste Laufzeit. Im dritten Lauf passierte ihm kurz nach dem Start wieder eine Bahnberührung, die er mit Kopfschütteln auf dem Schlitten quittierte. Er fiel auf Rang neun zurück. Im finalen vierten Lauf steuerte der 26-Jährige den Schlitten in starken 53,146 Sekunden die Eisbahn herunter und konnte sich noch verbessern. Am Ende wurde der Rekord-Weltcupsieger und Rekord-Weltmeister Sechster. Beim Abgang aus dem Zielbereich konnte Loch dann schon wieder lächeln. Seinen Vater, dem früheren Bundestrainer Nobert Loch, umarmte Felix Loch lange. Der Chemnitzer Timon Grancagnolo wurde bei seiner Olympia-Premiere Neunter. Dem 22-Jährigen fehlten beim Saison-Höhepunkt rund zwei Sekunden auf Olympiasieger Langenhan. Nach einem groben Fehler im dritten Lauf konnte er sich im vierten Durchgang noch um einen Rang von Platz zehn auf den neunten Platz verbessern. Das Langenhan-Gold ist bereits die zwölfte Goldmedaille für einen deutschen Sportler bei insgesamt 17 Einsitzer-Rennen der Männer. Acht bundesdeutsche Athleten und vier DDR-Rodler machten die Titel seit der Olympia-Aufnahme 1964 unter sich aus. Zuletzt triumphierte Johannes Ludwig in Peking 2022.













