Samsung Galaxy A57 und A37 vorgestellt: Preise, Specs und Neuerungen

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Samsung hat zwei neue Mittelklasse-Smartphones vorgestellt. Sie sollen mit KI-Funktionen, besserer Kamera und längerem Support überzeugen. Samsung hat KI-Funktionen, die bislang vor allem in teureren Modellen steckten, in seine Mittelklasse gebracht. Das Galaxy A57 und das Galaxy A37 kommen am 10. April in Deutschland auf den Markt und kosten ab 429 Euro für das A37 beziehungsweise ab 529 Euro für das A57. Im Mittelpunkt der neuen Modelle stehen die KI-Funktionen, die Samsung unter dem Namen "Awesome Intelligence" zusammenfasst. Beide Geräte laufen mit dem Betriebssystem Android 16 und Samsungs Benutzeroberfläche One UI 8.5 . Damit erhalten sie Funktionen, die Samsung bislang vor allem in seinen teureren Modellen angeboten hat. AirDrop für Android: Samsung öffnet Galaxy-Handys für iPhone-Nutzer Samsungs neue S26-Serie: Viel KI und ein wenig Privacy Dazu gehört ein Transkriptionsassistent, der Sprachaufnahmen und Telefonate in Text umwandeln und übersetzen kann. Mit der Funktion "AI Select" lassen sich Inhalte auf dem Bildschirm markieren und direkt weiterverarbeiten, ohne sie manuell auswählen zu müssen. Auch Googles überarbeitete Suchfunktion "Circle to Search" ist vorhanden: Sie erkennt nun mehrere Objekte in einem Bild gleichzeitig und liefert passende Suchergebnisse. Als Sprachassistenten stehen sowohl Samsungs Bixby als auch Googles Gemini zur Verfügung. Bixby soll die Steuerung von Geräteeinstellungen per Sprache ermöglichen, Gemini komplexere Aufgaben über verschiedene Apps hinweg erledigen können. Verbesserte Kamera mit Nachtsichtfunktion Beide Smartphones verfügen zudem über ein Dreifachkamerasystem mit einem 50-Megapixel-Hauptsensor, einer Ultraweitwinkelkamera und einer 5-Megapixel-Makrokamera. Die sogenannte Nightography-Funktion soll laut Samsung dazu führen, dass Fotos und Videos auch bei schlechten Lichtverhältnissen besser gelingen als bei den Vorgängermodellen. Beim Galaxy A57 setzt Samsung auf eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, beim günstigeren A37 auf 8 Megapixel. Das A57 bietet zudem eine verbesserte Bildverarbeitung, die Details schärfen und Bildrauschen reduzieren soll. Auch eine automatische Zuschneidefunktion für Videos ist nur beim teureren Modell verfügbar. Zu den KI-gestützten Kamerafunktionen zählt der Objektradierer, mit dem sich Personen oder Gegenstände aus dem Bildhintergrund entfernen lassen. Die Funktion "Bestes Gesicht" wählt auf dem A57 aus mehreren Aufnahmen die vorteilhaftesten Gesichtsausdrücke für Gruppenfotos aus und fügt diese in einem Bild zusammen. Schlankeres Gehäuse und besserer Schutz Beim Design hat Samsung vor allem das Galaxy A57 überarbeitet. Mit einer Dicke von 6,9 Millimetern ist dieses einen halben Millimeter dünner als sein Vorgänger A56 und wiegt mit 179 Gramm knapp 20 Gramm weniger. Das A37 misst 7,4 Millimeter in der Dicke und bringt 196 Gramm auf die Waage. Beide Geräte haben ein 6,7-Zoll-Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Das A57 setzt dabei auf ein Super-AMOLED+-Display, das A37 auf ein etwas weniger widerstandsfähiges Super-AMOLED-Display. Vorder- und Rückseite bestehen bei beiden Modellen aus Gorilla Glass Victus+. Beim Rahmen unterscheiden sich die Geräte allerdings: Während das A57 einen Aluminiumrahmen hat, setzt Samsung beim günstigeren A37 auf Kunststoff. Gegenüber den Vorgängern hat Samsung den Wasser- und Staubschutz von IP67 auf IP68 angehoben. Die Geräte sollen damit in bis zu 1,5 Metern Wassertiefe für 30 Minuten geschützt sein – allerdings nur in klarem Süßwasser. Leistung, Akku und Updates Im Galaxy A57 arbeitet der neue Exynos-1680-Prozessor, der laut Samsung bei Rechenleistung und Grafik deutlich zulegen soll. Im günstigeren A37 steckt der Exynos 1480 – derselbe Chip, der bereits im Galaxy A55 von 2024 zum Einsatz kam. Beide Prozessoren nutzen die Grafiktechnik des Chipentwicklers AMD, die Samsung ursprünglich für seine teureren Flaggschiffmodelle entwickelt hat. In beiden Modellen steckt ein Akku mit 5.000 Milliamperestunden(mAh). Dank des 45-Watt-Schnellladens soll der Akku in rund 30 Minuten wieder auf 60 Prozent geladen sein. Darüber hinaus unterstützt das A57 Wi-Fi 6E und Bluetooth 6.0, das A37 Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3. Samsung verspricht für beide Geräte sechs Generationen Betriebssystem-Upgrades sowie sechs Jahre Sicherheitsupdates. Damit bleibt der Hersteller auf dem Niveau der Vorgängermodelle A56 und A36 aus dem vergangenen Jahr. Zur Markteinführung bietet Samsung ein Speicher-Upgrade für Vorbesteller an, die eins der Geräte bis zum 18. April bestellen. Das Galaxy A57 ist in den Farben Navy, Grau, Eisblau und Lila erhältlich, das Galaxy A37 in Lavendel, Anthrazit, Graugrün und Weiß.
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