Mit der Band Die Prinzen erreicht Frontmann Sebastian Krumbiegel zahlreiche Menschen. Doch nicht immer kommt der Musiker gut an. Am Mittwoch war Sebastian Krumbiegel in der ZDF-Show "Volle Kanne" zu Gast. Dabei sprach er auch über das Ende der Prinzen, das die Gruppe gerade erst bekannt gegeben hatte. "Wir wollen nicht als Mogelpackung weitermachen. Wenn nicht mehr alle Bock haben, dann haben eben nicht mehr alle Bock", sagte Krumbiegel. Man müsse das eben so hinnehmen. Er wolle nicht im selben Namen weitermachen, wenn nur noch zwei dabei sind, "das nervt". Darüber hinaus äußerte sich der 59-Jährige auch politisch. Er könne es nicht verstehen, wenn Personen aus dem Unterhaltungsbereich keine Haltung einnehmen. Gleichzeitig positionierte er sich selbst klar: "Es wäre doch alles so einfach, wenn man die Kohle gerechter verteilen würde", sagte er. "Wenn die, die mehr haben, denen, die weniger haben, etwas abgeben." Es gehe ihm um Gerechtigkeit: "Da bin ich am Ende Robin Hood." Nach 40 Jahren: Die Prinzen hören auf Seine Forderungen richteten sich dabei an "die richtigen Milliardäre". Er fragte: "Warum geht man immer zu den Kleinsten? Warum geht man zu den Leuten und knappst denen am Bürgergeld rum? Diejenigen, die so schon gucken müssen, wie sie über die Runden kommen." Er selbst sei überzeugt vom Solidaritätsstaat: "Ich zahle echt gern Steuern. Ich glaube an den Solidargedanken." "Es wäre doch so einfach. Mich kotzt das an", schimpfte er. Auch Friedrich Merz kritisierte er: "Wenn ich manchmal den Kanzler reden höre, dann denke ich: Du hast doch keine Ahnung von dem, was die Leute wirklich bewegt." Er sei eigentlich kein "Polikiterbasher", verstehe aber die Unzufriedenheit einiger Leute. Rechts außen zu wählen, sei für ihn allerdings auch keine Alternative. "Das, was die wollen, kann auch nicht die Lösung sein." "Nein danke, heute wieder Antifa-Parolen" Gegen Ende der Sendung konfrontierte der Moderator Florian Weiss ihn mit Publikumsreaktionen. Ein Zuschauer namens Mirko schrieb an Krumbiegel gerichtet: "Nein danke, heute wieder Antifa-Parolen zum Frühstück." Der Musiker zeigte sich daraufhin sichtlich erregt. "Ja, Mirko. Antifa? Bist du Faschist, oder was?", fragte er. "Dann bin ich natürlich gegen dich." Weiter erklärte er: "Ich glaube, jeder Demokrat sollte Antifaschist sein. Wenn ich sowas höre. Ich bin mit Leib und Seele Antifaschist. Ich mag den Scheiß nicht, der damals war und ich mag den Scheiß nicht, der jetzt gerade auf uns zuzurollen scheint." Er schloss seine Antwort mit den Worten: "Kein lieber Gruß an Mirko", ab.