Shirin David veröffentlicht einen neuen Song – mit Seitenhieben gegen den Bundeskanzler und den ehemaligen "Wetten, dass..?"-Moderator. Rapperin Shirin David teilt in ihrem neuen Song gegen Bundeskanzler Friedrich Merz und Moderator Thomas Gottschalk aus. In dem Track "LDNB" mit Rapper AK Ausserkontrolle rappt David, ohne Merz' Namen zu nennen: "Dürfte ich eine Frage an unseren Kanzler stell'n/ Wenn wir heiraten, darf ich Sie dann vergewalti—?". Die Sängerin dürfte damit auf die viel kritisierte Entscheidung des Politikers im Jahr 1997 anspielen, gegen einen Gesetzentwurf gestimmt zu haben, der die Vergewaltigung in der Ehe in das Strafgesetzbuch aufnehmen sollte. Ende 2024 hatte Merz den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft sowie der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" erklärt, dass er heute anders abstimmen würde. Vergewaltigung in der Ehe sei immer schon strafbar als Nötigung und als schwere Körperverletzung, so Merz. Er habe nie gegen die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe gestimmt, sondern für eine Widerspruchsklausel, die den Opfern die Möglichkeit gegeben hätte, eine Strafverfolgung zu verhindern. Vier Monate nach TV-Abschied: Neues Foto von Thomas Gottschalk mit Ehefrau Karina In Bezug auf Gottschalk rappt David in dem neu veröffentlichten Song: "Thomas hat endlich abgedankt bei 'Wetten, dass..?'/ Das sind zwei Gründe zu feiern, bald kommt Fero aus dem Knast". Fero ist ein Rapper. Die 31-Jährige hatte sich 2023 einen Schlagabtausch mit Gottschalk bei der Unterhaltungsshow geliefert. Er sagte damals in der Sendung zu David, er habe ihr die Feministin gar nicht angesehen. "Warum denn nicht?", fragte David vor dem ZDF-Millionenpublikum. "Weil ich gut aussehe? Als Feministin können wir gut aussehen, und wir können klug sein und eloquent und wunderschön zugleich. Das eine schließt das andere nicht aus." Es war damals seine letzte "Wetten, dass..?"-Ausgabe. Inzwischen hat sich Gottschalk sogar ganz aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zuvor hatte er eine Krebserkrankung öffentlich gemacht.