Silvia von Schweden: Königin sagt Olympischen Spielen ab

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Bei einem der größten Sportereignisse des Jahres fehlt ein bekannter Gast. Königin Silvia bleibt den Olympischen Winterspielen in Norditalien fern. Bei den Olympischen Spielen in Mailand ist König Carl XVI. Gustaf ohne seine Ehefrau erschienen. Königin Silvia von Schweden hat ihre Reise kurzfristig abgesagt und ist in Stockholm geblieben. Nach Angaben des schwedischen Königshauses leidet die 82-Jährige an einer Erkältung . Johan Tegel, stellvertretender Informationschef des Hofes, erklärte der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" dazu: "Aufgrund einer Erkältung wird Ihre Majestät die Königin nicht an der Reise teilnehmen." Während der König seine Verpflichtungen allein wahrnimmt, soll sich seine Frau auf Schloss Drottningholm ausruhen. Ihre Liebe startete bei Olympia Die Absage sorgt für Aufmerksamkeit, da Königin Silvia als äußerst pflichtbewusst gilt und öffentliche Termine nur selten aus gesundheitlichen Gründen auslässt. Umso bemerkenswerter ist der Verzicht auf die Reise zu den Olympischen Spielen, die für sie eine besondere Rolle spielen. Gerade bei den Olympischen Spielen ist das schwedische Königspaar üblicherweise gemeinsam auf den Tribünen zu sehen. Das Sportereignis hat für das Paar einen hohen persönlichen Stellenwert. Ihre gemeinsame Geschichte ist eng mit den Olympischen Sommerspielen 1972 in München verbunden, wo sie sich erstmals begegneten. Silvia war damals als Hostess für VIP-Gäste zuständig. Carl XVI. Gustaf soll sie bei dem Event mit einem Fernglas beobachtet und so zum Lachen gebracht haben, dass der Funke übersprang. Im darauffolgenden Jahr wurden die beiden erstmals gemeinsam bei einem Treffen auf Öland von Paparazzi fotografiert. Drei Jahre später gaben sie sich dann 19. Juni 1976 in Stockholm das Jawort. Aus ihrer Ehe stammten ihre drei Kinder: Victoria, Madeleine und Carl Philip von Schweden .
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