Sonja Zietlow über Gil Ofarim: "Ich möchte eine Sache klarstellen" | IBES

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Gil Ofarim wurde von den Zuschauern zum Dschungelkönig gekürt. Eine Entscheidung, die seine Mitstreiter nicht verstehen können. Sonja Zietlow äußert sich. Am Sonntagabend fand das große Finale von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" statt. Mehr als fünf Millionen Menschen sahen zu, als Gil Ofarim von Sonja Zietlow und Jan Köppen Krone und Zepter überreicht bekam. Fast 67 Prozent der Anrufe gingen an den Musiker, der in den vergangenen fünf Jahren hauptsächlich mit einem Antisemitismus-Skandal für Negativschlagzeilen gesorgt hatte. Noch nie war die Teilnahme eines Promis so umstritten wie die von Gil Ofarim. Viele Dschungel-Fans hatten vor seinem Einzug ins Camp gesagt, die RTL-Show boykottieren zu wollen. Und trotzdem schaffte es der 43-Jährige bis ins Finale – und sogar auf den Thron. Markus W. spricht erstmals: "Es macht mich fassungslos" "Wer hätte das gedacht?": Größte Enttäuschung der Dschungel-Geschichte Dabei hatte der Sänger im Dschungel zu dem Vorfall aus dem Jahr 2021 in einem Leipziger Hotel stets geschwiegen. Wiederholt hakten seine Mitstreiter nach, wollten wissen, was genau vorgefallen war. Vor allem Ariel ließ nicht locker. Doch Gil Ofarim antwortete immer nur: "Ich darf dazu nichts sagen." Im großen Wiedersehen von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!", einen Tag nach dem Dschungelcamp-Finale, erklärte Ariel, dass sein Schweigen sie sauer gemacht habe. "Sind wir mal ehrlich: Er war für diese Story hier drin. Als man gehört hat, er ist hier, hat ganz Deutschland über diese Story geredet. Dann erwartet man auch, dass er Stellung dazu nimmt." "Er wurde schon mehrfach angefragt" Sonja Zietlow sah das anders und verteidigte Gil Ofarim: "Ich möchte eine Sache ganz kurz klarstellen: Er war nicht unbedingt wegen der Story hier drin. Er wurde jahrelang vor diesem Skandal schon mehrfach angefragt – als Gil, der Sänger. Und wahrscheinlich ist in euren Augen nur der Skandal eingezogen und nicht Gil, der Sänger." Die Moderatorin glaubt, die anderen Kandidaten hätten eine ganz genaue Vorstellung davon gehabt, "wie er sich hätte verhalten sollen". "Er konnte doch die Erwartungen überhaupt nicht erfüllen, die ihr an ihn gestellt habt. Er war nett, er war devot, er hat Arbeiten getan, er hat nichts gesagt. Wie hätte er euch zufriedenstellen können?" Gil Ofarim bedankte sich bei Sonja Zietlow für ihre Rückenstärkung und erklärte: "Ich finde, Taten sprechen viel mehr als Worte. Ich habe mir vorgenommen, ein Teil des Teams zu sein, dem Team zu helfen, die Extrameile zu gehen, mich um alles zu kümmern, meine Werte zu behalten, höflich zu sein, ein Gentleman zu sein, mitzudenken." Er habe im Dschungelcamp keine Strategie gehabt. "Ich wusste ja nicht mal mehr, um was es hier geht", so der Musiker. "Über manche Sachen möchte ich nicht reden. Und es gibt Sachen, über die darf ich nicht reden, denn dann gibt es eine Konsequenz."
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