Wer soll Aryna Sabalenka in Melbourne stoppen? Die Nummer eins der Welt dominiert weiter. Doch im Halbfinale wartet eine gefährliche Gegnerin. Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka präsentiert sich bei den Australian Open weiter in Titelform. Die Topfavoritin aus Belarus gewann in Melbourne im Viertelfinale gegen die Amerikanerin Iva Jovic mit 6:3, 6:0 und steht damit beim ersten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison zum vierten Mal in Serie im Halbfinale. 2023 und 2024 konnte Sabalenka in Melbourne den Titel gewinnen, im vergangenen Jahr musste sie sich der Amerikanerin Madison Keys im Endspiel geschlagen geben. Im Halbfinale kommt es jetzt zum brisanten Duell mit der Ukrainerin Jelina Switolina. Wegen des seit fast vier Jahren laufenden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist das Verhältnis zwischen ukrainischen und russischen sowie belarussischen Spielerinnen weiter angespannt. Switolina deklassiert Gauff Switolina deklassierte in ihrem Viertelfinale die Amerikanerin Coco Gauff in der Höhe völlig überraschend mit 6:1, 6:2 und unterstrich damit ihre derzeit herausragende Form. Switolina, die vor etwas mehr als zwei Jahren eine Tochter zur Welt gebracht hatte, benötigte nur 59 Minuten für ihren Sieg. "Es war immer mein Traum, nach der Elternzeit zurückzukommen. Und es war mein Ziel, wieder in die Top Ten zu kommen. Das bedeutet mir die Welt", sagte Switolina nach ihrer Tennis-Gala gegen die Nummer drei der Welt. Sabalenka dominant Sabalenka hatte zuvor die 18 Jahre alte Jovic mit ihren wuchtigen Schlägen in die Schranken verwiesen. Jovic hatte im gesamten Turnierverlauf zuvor keinen Satz abgegeben, stand gegen die aktuell beste Spielerin der Welt aber völlig auf verlorenem Posten. Nur im ersten Satz konnte die aufstrebende Amerikanerin Sabalenka etwas Paroli bieten, im zweiten Durchgang war sie dann komplett chancenlos. "Das Ergebnis sagt nichts darüber aus, wie schwer es war", sagte Sabalenka nach ihrer Partie, bei der sie auch der großen Hitze trotzte. Während der Begegnung kletterten die Temperaturen bereits auf 39 Grad. "Sie ist eine unglaublich gute Spielerin", lobte die 27 Jahre aus Belarus ihre 18 Jahre alte Gegnerin.