Union Berlin kontert sexistische Kommentare gegen Marie-Louise Eta

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Die Beförderung Etas löst nicht nur Begeisterung aus, sondern zieht auch sexistische Kommentare nach sich. Union Berlin reagiert. Der 1. FC Union Berlin hat sich auf X gegen sexistische Kommentare gestellt, die nach der Beförderung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin aufgetaucht sind. Die 34-Jährige ist die erste Frau, die ein Team in der Fußball-Bundesliga der Männer trainiert. Eta übernimmt das Profiteam der Köpenicker bis Saisonende. Sie folgt auf Steffen Baumgart , dessen Entlassung überraschend kam. Im Netz wird der Personalwechsel kontrovers und teils unsachlich diskutiert. Ein Nutzer hatte geschrieben, ein Bundesliga-Trainer, der gegen Eta verliere, habe "für immer sein Gesicht verloren". Es gebe "kaum etwas Peinlicheres." Der Klub antwortete darauf: "Aber genau das bist du, ein Sexist." Trotz eines kleinen Fauxpas: Berlins Bürgermeister freut sich Auf einen weiteren Kommentar, kein Spieler nehme eine Frau ernst, die von Taktik oder Fußball erzähle, reagierten die Eisernen: "Bei aller Liebe, aber das ist Sexismus." Die Union-Familie stehe hinter ihr, betonten die Köpenicker. Sie bezeichneten Eta als "Fußballgöttin". Viele Nutzer lobten den Klub dafür. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner meldete sich zu Wort. Der CDU-Politiker erklärte: "Respekt und Anerkennung an den FC Union Berlin für diese Entscheidung. Ein starkes Signal für den Profifußball und für Frauen im Spitzensport." Allerdings schrieb Wegner den Doppelnamen der Trainerin falsch – bei "Louise" fehlte das "o". Nachdem der Klub ihn darauf hinwies, erklärte Wegner: "Da waren wir so überwältigt …"
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