USA: Olympia-Stars Sue Bird und Megan Rapinoe geben Trennung bekannt

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Sie galten über Jahre hinweg als Traumpaar der Sportszene. Jetzt gehen Sue Bird und Megan Rapinoe getrennte Wege. Die beiden ehemaligen Sport-Stars Sue Bird und Megan Rapinoe haben ihre Trennung verkündet. Die frühere Basketballerin und die Ex-Fußballerin gaben das Ende ihrer Beziehung in einer gemeinsamen Stellungnahme auf Instagram bekannt. "Es gibt wirklich keinen sanften oder einfachen Weg, diese Neuigkeiten zu teilen. Nach langem Nachdenken haben wir die Entscheidung getroffen, uns als Paar zu trennen", hieß es in dem Statement. "Es war keine einfache Entscheidung, aber wir haben sie gemeinsam getroffen – mit so viel Liebe, Respekt und Fürsorge füreinander." Bird und Rapinoe hatten 2017 bekannt gegeben, sich seit Ende 2016 zu daten. Die beiden hätten "im letzten Jahrzehnt ein ganzes Leben miteinander geteilt", erklärten sie. Sie hätten dabei "große und stille Momente" erlebt. "Das ist etwas, das wir immer in uns tragen werden", so Bird und Rapinoe. Bird und Rapinoe mit zahlreichen Titeln Die 45-jährige Sue Bird spielte in ihrer Karriere in Russland sowie in der US-amerikanischen Women's National Basketball Association (WNBA). Mit Seattle Storm gewann sie dreimal die Meisterschaft. Zudem sicherte sie sich mit der US-Auswahl bei den Olympischen Spielen gleich fünfmal die Goldmedaille (2004, 2008, 2012, 2016 und 2020). Ihre Karriere beendete die vor allem als Point Guard aufgebotene Athletin im Jahr 2022. Rapinoe wiederum zog 2023 einen Schlussstrich unter ihre Laufbahn. Zuletzt hatte sie für das US-Team OL Reign gespielt. Besonders erfolgreich war Rapinoe aber vor allem im Nationalteam gewesen. Mit den US-Frauen gewann sie 2012 olympisches Gold und errang 2015 und 2019 den Weltmeistertitel. Beim Triumph in Frankreich vor sieben Jahren sicherte sich die mittlerweile 40-Jährige die Auszeichnungen als beste Torschützin sowie als Spielerin des Turniers. Im selben Jahr wurde sie mit dem Ballon d'Or zur Weltfußballerin gekürt. Die ehemalige Mittelfeldspielerin ist zudem für ihr starkes soziales und politisches Engagement bekannt. Rapinoe gilt als Identifikationsfigur der LGBTQ+-Community, setzt sich seit Jahren für die Rechte dieser ein. Auch mit Themen wie Equal Pay und Geschlechtergerechtigkeit im Sport sowie der Unterstützung der "Black Lives Matter"-Bewegung stand Rapinoe bereits im Fokus.
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