WM-Playoffs: "Italienische Apokalypse" – Presse verspottet Italien nach Aus

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Die "Squadra Azzurra" scheitert erneut in der Qualifikation und muss beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko zuschauen. Die italienische Presse lässt danach kein gutes Haar an der Mannschaft. Italien trägt Trauer. Zum dritten Mal in Serie verpasst der viermalige Weltmeister die Endrunde der Fußball-WM . Das Team von Trainer Gennaro Gattuso verlor am Dienstagabend trotz Führung mit 1:4 (1:1, 1:1, 1:0) nach Elfmeterschießen in Bosnien-Herzegowina. Dazu spielte die Mannschaft seit der 41. Minute auch noch in Unterzahl, nachdem Verteidiger Alessandro Bastoni die Rote Karte für eine Notbremse gesehen hatte. Im Elfmeterschießen vergaben dann gleich zwei von drei italienischen Schützen. Nach 2018 in Russland und 2022 in Katar findet nun also auch das Turnier 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ohne den viermaligen Weltmeister (Titelgewinne 1934, 1938, 1982 und 2006) statt. Gattuso irritierte nach dem Aus mit kuriosen Aussagen . Die Medien im Lande sind entsetzt und sparen nicht mit deutlichen Worten. Ein erster Überblick. Gazzetta dello Sport: "Eine weitere historische Niederlage! Wie im schlimmsten Albtraum. Wir halten die Rückkehr zur WM in der Hand - und sehen zu, wie sie uns im Elfmeterschießen entrissen wird. Die Apokalypse geht weiter." Tuttosport: "Jetzt müssen alle rausfliegen! Das totale Scheitern. Ein Desaster. Italien sagt zum dritten Mal bitter Lebewohl." Corriere della Sera: "Italienische Apokalypse! Die WM fällt für die Azzurri zum dritten Mal in Serie aus." La Stampa: "Italienisches Desaster! Italien scheitert schon wieder, Bosnien-Herzegowina behält im Elfmeterschießen die Nerven." Corriere dello Sport: "Elfmeterschüsse als Urteil: Eine weitere deprimierende Nacht für den italienischen Fußball. Edin Džeko fährt mit Bosnien zur WM – und wir nicht."
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