De Greeff - Arnoud van Gelderweg 97 - 5361 CV GRAVE - The Netherlands +31 (0)486 - 47 6000 +31 (0)6-30 70 95 66 [email protected] Kompakt, smart, skandinavisch: 5 überraschende Insights über den KABE Travel Master 1. Einleitung: Das Paradoxon der Grösse Für anspruchsvolle Wohnmobilisten ist die Routenplanung oft ein Drahtseilakt. Wer den kompromisslosen Luxus und die überlegene Isolation eines skandinavischen High-End-Mobils schätzt, sieht sich meist mit stattlichen Fahrzeugbreiten konfrontiert, die auf den engen Kehren der Alpen oder den schmalen Küstenstrassen des Südens zur Herausforderung werden. Das Paradoxon: Man will das maximale Raumgefühl im Inneren, aber minimale Aussenmasse für die Agilität. Hier setzt der KABE Travel Master an. Auf Basis des Mercedes Sprinter konstruiert, bricht dieses Modell mit der KABE-Tradition der massiven Aufbauten. Mit einer Breite von lediglich 2,24 m ist er die Antwort auf eine spezifische Marktnachfrage – insbesondere aus der Schweiz und Deutschland. Wir haben das Fahrzeug analysiert und fünf Aspekte isoliert, die zeigen, wie KABE technisches Design nutzt, um Kompaktheit ohne Komfortverlust zu realisieren. 2. Das Raumwunder: Französisches Bett trifft Face-to-Face-Sitzgruppe In der kompakten Klasse sind Längseinzelbetten über einer Garage (das LGB-Layout) der Standard. Doch für den hat KABE bewusst eine alternative Konfiguration gewählt, um das Raumgefühl zu maximieren. Das französische Bett im Heck (Liegefläche ca. 196 x 132 cm) ist hier kein Relikt vergangener Tage, sondern ein strategisches Designelement. Durch die Platzierung von Bett und Bad nebeneinander entsteht ein offener Sichtkorridor, der das Fahrzeug optisch weitet. Ergänzt wird dies durch eine Face-to-Face-Sitzgruppe im vorderen Bereich, die deutlich mehr Bewegungsfreiheit bietet als klassische Halbdinettes. Da KABE zudem auf eine gerade Küchenzeile statt der platzraubenden L-Küche setzt, bleibt der Durchgang frei und grosszügig. Während die Längsbett-Variante oft wie ein Schlauch wirkt, fühlt sich der mit französischem Bett im Inneren breiter an, als er von aussen ist. „Durch dieses französische Bett entsteht einfach so ein offener Raum. Ja, mehr Bewegungsfreiheit, als wenn man jetzt so diese Längsbetten hat.“ – Peter Fanderin, KABE 3. Strategiewechsel: Radikale Preistransparenz durch Modularität Lange Zeit galt bei KABE das Credo der Vollausstattung ab Werk. Wer einen KABE kaufte, kaufte alles – von der Fussbodenheizung bis zum High-End-Sicherheitssystem. Vor etwa zwei Jahren vollzog der Hersteller jedoch einen markanten Strategiewechsel, der auf der CMT und anderen Fachmessen für Gesprächsstoff sorgte: Weg von der „Zwangs-Vollausstattung“, hin zu mehr Modularität. Der Grundpreis wurde gesenkt, während spezifische Features nun in Paketen wie dem Komfort- oder Verandapaket gebündelt sind. Aus technischer Sicht ist das äusserst kundenfreundlich: Wer das Fahrzeug ausschliesslich für Sommerreisen nutzt, muss nicht zwingend für eine aufwendige Fussbodenheizung bezahlen. Dieser Ansatz erfordert eine intensivere Beratung durch die Fachhändler, stellt aber sicher, dass der Kunde nur für das Gewicht und die Technik bezahlt, die er tatsächlich nutzt. 4. Der „Tesla-Moment“: Over-the-Air Updates via CAN-Bus Ein technologischer Meilenstein im Travel Master ist das neue CAN-Bus-System. In der Branche war es bisher üblich, dass Software-Optimierungen oder die Behebung von Systemfehlern einen physischen Besuch in der Werkstatt erforderten. Das neue System von KABE ist jedoch voll vernetzt und verfügt über eine eigene SIM-Karte. Dies ermöglicht „Over-the-Air“-Updates (OTA), wie man sie von modernen Elektro-Pkw wie einem Tesla kennt. Ob der Kunde gerade in den Schweizer Bergen oder an der spanischen Küste steht: Software-Bugs können per Fernwartung behoben und die Systemstabilität verbessert werden, ohne dass ein Kilometer Fahrtweg zum Händler anfällt. Die Steuerung erfolgt dabei zentral über ein Panel im Eingangsbereich oder via Smartphone-App. 5. Skandinavische Ingenieurskunst: Der Kleiderschrank als Trockner Ein Detail, das die nordischen Wurzeln von KABE unterstreicht, ist der beheizte Kleiderschrank. Was auf den ersten Blick wie ein normaler Stauraum aussieht, ist bei genauerer Betrachtung ein technisches Highlight für Ganzjahres-Camper. KABE nutzt hier die Konvektionswärme der Alde-Heizung. Am Boden des Schranks ist ein Heizelement verbaut, während die Wände mit einem speziellen Teppich ausgekleidet sind. Die aufsteigende Wärme sorgt dafür, dass feuchte Skikleidung oder Wanderjacken über Nacht aktiv getrocknet werden. Es ist diese konsequente Auslegung auf Funktionalität unter schwierigen klimatischen Bedingungen, die KABE im Premiumsegment abhebt.
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De Greeff - Arnoud van Gelderweg 97 - 5361 CV GRAVE - The Netherlands +31 (0)486 - 47 6000 +31 (0)6-30 70 95 66 [email protected] Kompakt, smart, skandinavisch: 5 überraschende Insights über den KABE Travel Master 1. Einleitung: Das Paradoxon der Grösse Für anspruchsvolle Wohnmobilisten ist die Routenplanung oft ein Drahtseilakt. Wer den kompromisslosen Luxus und die überlegene Isolation eines skandinavischen High-End-Mobils schätzt, sieht sich meist mit stattlichen Fahrzeugbreiten konfrontiert, die auf den engen Kehren der Alpen oder den schmalen Küstenstrassen des Südens zur Herausforderung werden. Das Paradoxon: Man will das maximale Raumgefühl im Inneren, aber minimale Aussenmasse für die Agilität. Hier setzt der KABE Travel Master an. Auf Basis des Mercedes Sprinter konstruiert, bricht dieses Modell mit der KABE-Tradition der massiven Aufbauten. Mit einer Breite von lediglich 2,24 m ist er die Antwort auf eine spezifische Marktnachfrage – insbesondere aus der Schweiz und Deutschland. Wir haben das Fahrzeug analysiert und fünf Aspekte isoliert, die zeigen, wie KABE technisches Design nutzt, um Kompaktheit ohne Komfortverlust zu realisieren. 2. Das Raumwunder: Französisches Bett trifft Face-to-Face-Sitzgruppe In der kompakten Klasse sind Längseinzelbetten über einer Garage (das LGB-Layout) der Standard. Doch für den hat KABE bewusst eine alternative Konfiguration gewählt, um das Raumgefühl zu maximieren. Das französische Bett im Heck (Liegefläche ca. 196 x 132 cm) ist hier kein Relikt vergangener Tage, sondern ein strategisches Designelement. Durch die Platzierung von Bett und Bad nebeneinander entsteht ein offener Sichtkorridor, der das Fahrzeug optisch weitet. Ergänzt wird dies durch eine Face-to-Face-Sitzgruppe im vorderen Bereich, die deutlich mehr Bewegungsfreiheit bietet als klassische Halbdinettes. Da KABE zudem auf eine gerade Küchenzeile statt der platzraubenden L-Küche setzt, bleibt der Durchgang frei und grosszügig. Während die Längsbett-Variante oft wie ein Schlauch wirkt, fühlt sich der mit französischem Bett im Inneren breiter an, als er von aussen ist. „Durch dieses französische Bett entsteht einfach so ein offener Raum. Ja, mehr Bewegungsfreiheit, als wenn man jetzt so diese Längsbetten hat.“ – Peter Fanderin, KABE 3. Strategiewechsel: Radikale Preistransparenz durch Modularität Lange Zeit galt bei KABE das Credo der Vollausstattung ab Werk. Wer einen KABE kaufte, kaufte alles – von der Fussbodenheizung bis zum High-End-Sicherheitssystem. Vor etwa zwei Jahren vollzog der Hersteller jedoch einen markanten Strategiewechsel, der auf der CMT und anderen Fachmessen für Gesprächsstoff sorgte: Weg von der „Zwangs-Vollausstattung“, hin zu mehr Modularität. Der Grundpreis wurde gesenkt, während spezifische Features nun in Paketen wie dem Komfort- oder Verandapaket gebündelt sind. Aus technischer Sicht ist das äusserst kundenfreundlich: Wer das Fahrzeug ausschliesslich für Sommerreisen nutzt, muss nicht zwingend für eine aufwendige Fussbodenheizung bezahlen. Dieser Ansatz erfordert eine intensivere Beratung durch die Fachhändler, stellt aber sicher, dass der Kunde nur für das Gewicht und die Technik bezahlt, die er tatsächlich nutzt. 4. Der „Tesla-Moment“: Over-the-Air Updates via CAN-Bus Ein technologischer Meilenstein im Travel Master ist das neue CAN-Bus-System. In der Branche war es bisher üblich, dass Software-Optimierungen oder die Behebung von Systemfehlern einen physischen Besuch in der Werkstatt erforderten. Das neue System von KABE ist jedoch voll vernetzt und verfügt über eine eigene SIM-Karte. Dies ermöglicht „Over-the-Air“-Updates (OTA), wie man sie von modernen Elektro-Pkw wie einem Tesla kennt. Ob der Kunde gerade in den Schweizer Bergen oder an der spanischen Küste steht: Software-Bugs können per Fernwartung behoben und die Systemstabilität verbessert werden, ohne dass ein Kilometer Fahrtweg zum Händler anfällt. Die Steuerung erfolgt dabei zentral über ein Panel im Eingangsbereich oder via Smartphone-App. 5. Skandinavische Ingenieurskunst: Der Kleiderschrank als Trockner Ein Detail, das die nordischen Wurzeln von KABE unterstreicht, ist der beheizte Kleiderschrank. Was auf den ersten Blick wie ein normaler Stauraum aussieht, ist bei genauerer Betrachtung ein technisches Highlight für Ganzjahres-Camper. KABE nutzt hier die Konvektionswärme der Alde-Heizung. Am Boden des Schranks ist ein Heizelement verbaut, während die Wände mit einem speziellen Teppich ausgekleidet sind. Die aufsteigende Wärme sorgt dafür, dass feuchte Skikleidung oder Wanderjacken über Nacht aktiv getrocknet werden. Es ist diese konsequente Auslegung auf Funktionalität unter schwierigen klimatischen Bedingungen, die KABE im Premiumsegment abhebt.













