ZDF-Star Walter Sittler und seine Frau Sigrid Klausmann sind seit über 40 Jahren verheiratet. Nun gibt er einen Einblick in ihr Leben und verrät, was das Geheimnis ihrer langen Ehe ist. Mit mehreren Serien wurde Walter Sittler in den 1990er Jahren bekannt und setzte seinen Erfolg später mit der Krimireihe "Der Kommissar und das Meer" fort. Dabei war seine Frau, die Regisseurin Sigrid Klausmann, immer an seiner Seite, auch beruflich: Die beiden gründeten eine Produktionsfirma und realisierten gemeinsam Filme. So wie jetzt wieder. Am Donnerstag kommt die Dokumentation "Girls Don't Cry" in die Kinos. Klausmann führte Regie, Sittler agierte als Produzent. Das Werk erzählt von sechs Mädchen aus sechs Ländern, die von einem selbstbestimmten Leben träumen. Im Interview mit "Bunte" sagte Schauspieler Sittler: "Ich bin begeistert, dass meine Frau eine Diskussion vorantreibt und junge Menschen anleitet." Der 73-Jährige, der einst in der ZDF-Serie "girl friends – Freundschaft mit Herz" und der RTL-Sitcom "Nikola" zu sehen war, verwies auf die ungleichen Bezahlungen von Männern und Frauen in Deutschland und dass auch die Care-Arbeit in der Familie von Frauen getragen werde. "Wenn ich mich nicht anstrenge, bleibt sie nicht" "Wir haben unser Leben immer als gemeinsames Leben wahrgenommen", betonte Sittler. "Wir waren immer auf Augenhöhe, auch wenn ich eine Zeit lang mehr verdient habe, weil meine Frau sich um die Kinder gekümmert hat." Das Paar hat zwei Töchter und einen Sohn. Der ZDF-Star erzählte, dass sich ihre Liebe schnell entwickelte: Demnach lernten sie sich im Oktober 1984 kennen, heirateten im Mai 1985 und schon im September kam ihr erstes Kind. "Ich wusste sofort: Sie ist es und keine andere! Das hat sich niemals geändert." Seine Frau Sigrid Klausmann ergänzte: "Ich war sofort sehr verliebt in Walter. Schmetterlinge im Bauch waren das nicht, das wäre völlig untertrieben. Ich war hin und weg", sagte die 71-Jährige. "Als ich nach zwei Monaten schwanger war, war das überhaupt kein Schock, sondern eher eine logische Konsequenz." Ihre Liebe sahen sie dabei nie als selbstverständlich an. Walter Sittler erzählte: "Ich habe gespürt, wenn ich mich nicht anstrenge, bleibt sie nicht. Also habe ich mich angestrengt und tue das heute auch noch – nach über 40 Jahren."