Zehn Jahre nach Meistertitel: Leicester steigt in 3. Liga ab

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2016 feierte ganz Leicester ein Fußball-Märchen – jetzt herrscht Tristesse. Wie der Verein und seine Fans mit dem absoluten Tiefpunkt umgehen und warum trotzdem Hoffnung bleibt. Zehn Jahre nach dem Sensations-Titel in der englischen Premier League ist Leicester City in die Drittklassigkeit abgestürzt. Durch das 2:2 zu Hause gegen Hull City kann der Tabellenvorletzte den Klassenerhalt in Englands 2. Liga zwei Spieltage vor Saisonende auch theoretisch nicht mehr erreichen. "Es gibt keine Ausreden", wird Leicesters Vorsitzender Aiyawatt Srivaddhanaprabha in einem Club-Statement zitiert: "Wir haben die größten Höhen und nun die tiefsten Tiefen erlebt, und der Schmerz ist uns allen gemeinsam. Es tut mir aufrichtig leid für die Enttäuschung, die wir verursacht haben." Im Februar waren Leicester wegen Verstoßes gegen die Finanzregeln im Zusammenhang mit dem Aufstieg in der Saison 2023/24 sechs Punkte abgezogen worden. Der Verein scheiterte mit seinem Antrag auf Aufhebung dieser Strafe und verblieb in der Abstiegszone. Das macht den Fans Hoffnung Nach dem sensationellen Titelgewinn 2016 mit einem herausragenden Torjäger Jamie Vardy und dem deutschen Abwehrspieler Robert Huth hatten die "Foxes" auch in der Saison 2020/21 mit dem Triumph im FA Cup Grund zum Jubeln. Doch danach begann die Talfahrt, vor drei Jahren stieg der Traditionsclub aus der Premier League ab. Ein Comeback in Englands Topliga währte nur eine Saison, der erneute Abstieg traf den Verein diesmal härter. In seiner 142-jährigen Geschichte bestritt Leicester nur eine Saison (2008/09) in der dritten englischen Spielklasse. Was den Fans Hoffnungen macht: Damals gewann der Club den Titel in der League One und stieg anschließend wieder in die Championship auf.
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