Wie groß die Rivalität zwischen der New Yorker Polizei und der New Yorker Feuerwehr ist, wird bei einem Eishockey-Spiel vor tausenden von Zuschauern deutlich. Ein Eishockey-Benezfizspiel zwischen der New Yorker Feuerwehr und der New Yorker Polizei ist völlig aus dem Ruder gelaufen. In einem Social-Media-Video ist zu sehen, wie es beim Spielstand von 2:2 zunächst "nur" zu einer Schlägerei zwischen den Spielern auf dem Eis kommt. Zwar konnte die Partie im Anschluss fortgesetzt werden, doch die Akteure hatten sich noch lange nicht beruhigt. Mit dem Schlusspfiff des Spiels, das die New Yorker Polizei letztlich mit 3:2 gewonnen hatte, brachen alle Dämme. Alle Spieler beider Mannschaften stürmten auf das Eis und es entwickelte sich ein zweiminütiges, völlig wildes Handgemenge. "Das ist wie deine Familie zu Hause. Du verteidigst sie – auf der Arbeit oder auf der Eisfläche", sagte Stürmer Stephen Kelly von der New Yorker Feuerwehr bereits vor dem Spiel der "New York Post". Dass es bei diesem Spiel zu diesen Auseinandersetzungen kommt, ist keine Seltenheit. Doch laut der "New York Post" sei es im restlichen Spielverlauf deutlich ruhiger und fairer als in den vergangenen Jahren zugegangen. Wie ernst die beiden Abteilungen die Spiele nehmen, verdeutlichte der New Yorker Polizei-Kapitän George Antzoulis vor dem Spiel. "Die Jungs bleiben drei Tage auf der Arbeit, vom Eishockeytraining geht es für sie direkt zurück zur Arbeit. Sie schlafen im Büro, in Stühlen oder im Auto auf dem Parkplatz", sagte er laut des Portals "Outkick". Für alle Polizisten und Feuerwehrmänner sei es eine große Ehre, für die Begegnung ins Team gewählt zu werden.