Nach schweren Vorwürfen gegen Christian Ulmen rückt nun auch sein berufliches Umfeld in den Fokus. Fahri Yardim äußert sich erstmals öffentlich und löst Diskussionen aus. Erstmals hat sich Schauspieler Fahri Yardim zu den Anschuldigungen gegen Christian Ulmen geäußert. Ulmen wird von seiner Ex-Frau Collien Fernandes vorgeworfen, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber mit zahlreichen Männern kommuniziert zu haben. Er soll laut Fernandes KI-generierte pornografische Inhalte, die ihr ähnelten, verbreitet haben. Drei Tage nach der Veröffentlichung der Vorwürfe im Rahmen einer umfangreichen "Spiegel"-Recherche veröffentlichte auch Ulmens Freund und Kollege Yardim ein Statement – erhielt dafür jedoch viel Kritik. Der "Jerks"-Schauspieler erklärte, sein Statement sei bewusst "verspätet" und "unvollständig". Er sei "genauso geschockt" wie viele andere und betonte seine Unterstützung für Fernandes, die seine "volle Solidarität" habe. Zugleich reflektierte er sein Zögern selbstkritisch: "Es hat Wirkung, es beeinflusst, welche Deutungen Gewicht bekommen, welche Perspektiven sich verfestigen und welche Schutzräume gestärkt oder geschwächt werden." Er habe keine schnelle Position beziehen können, "ohne dass etwas Wesentliches verloren gegangen wäre". "Ich bin geschockt": Fahri Yardim bricht sein Schweigen in der Causa Ulmen Fernandes gegen Ulmen: So reagieren Berliner Promis auf die Vorwürfe Während Cathy Hummels Yardims Wortwahl unter dem Instagram-Post als "sehr gut" bewertete, zeigten sich andere User kritischer. Schauspieler Steffen Groth bezeichnete das Statement etwa als "generisch, kryptisch und unpersönlich" und schrieb, es klinge mehr "nach ChatGPT als nach deiner Meinung". In einem anderen Kommentar heißt es: "Wie viel nichts sagende Buzzwords kann man in ein Statement packen? Klare Worte wären notwendig gewesen, ähnlich wie bei Stuckrad-Barre und nicht Sätze, die eindeutig mindestens einen Texter und ein Management hinter sich haben". Yardim entgegnete der Kritik inzwischen in der Caption des Beitrags. Diese änderte er seit der Veröffentlichung des Posts ab. Nun heißt es dort: "Es stimmt, der Text ist verkopft. Und eines Anteils von mir, der gerade verzweifelt den Krisenmodus übernimmt. Eine erste Annäherung an die berechtigte Erwartung, sich zu bekennen. Ich melde mich wieder, wenn ich mein Herz wiedergefunden hab'." Schwere Vorwürfe gehen Ulmen Collien Fernandes hatte zunächst im "Spiegel" schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account. Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben. Aus ihrer eidesstattlichen Erklärung geht auch hervor, dass er gegenüber Hunderten von Männern im Netz ihre Identität angenommen und diesen Männern in ihrem Namen sexuelle Avancen gemacht haben soll. Fernandes sprach unter anderem von "digitaler Vergewaltigung". t-online hat Christian Ulmen sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe um eine Stellungnahme gebeten. Diese blieb unbeantwortet. Der Schauspieler selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsbeistand, der Promi-Anwalt Christian Schertz, nennt die Veröffentlichungen in einer presserechtlichen Information "unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung". Weitere Details zu den Vorwürfen lesen Sie hier. Derweil bestätigte das Bezirksgericht in Palma die Ermittlungen auf Anfrage von t-online. "Das Verfahren ist noch im Gange", sagte Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu, die Ermittlungen befänden sich "in einer sehr frühen Phase".