Vorwürfe gegen Christian Ulmen: Inez Bjørg David löscht "Jerks" aus Vita

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ProSieben hat die Serie "Jerks" bereits aus der Mediathek genommen. Nun zieht auch eine Kollegin von Christian Ulmen Konsequenzen. Die Vorwürfe gegen Christian Ulmen haben in der Medienbranche eine Welle von Reaktionen ausgelöst. Nun hat sich auch Inez Bjørg David, die in der Comedyserie "Jerks" zu sehen war, öffentlich positioniert. Die Schauspielerin hat ihr Management per Mail aufgefordert, die Serie aus ihrer Vita zu streichen. Das Schreiben teilte sie in ihrer Instagram-Story. "Ich fände es toll, wenn ihr 'Jerks‘ aus meiner Vita löscht", ließ sie ihr Management wissen. Außerdem brachte die 44-Jährige ihre klare Meinung zu dem Fall zum Ausdruck. "Ich kriege das Kotzen und bin so voller Wut", schrieb David. "Ich bin geschockt": Fahri Yardim bricht sein Schweigen in der Causa Ulmen Fernandes gegen Ulmen: Ein Mann spielt eine Doppelrolle "Es ist so verstörend": Joko Winterscheidt äußert sich zu Christian Ulmen Die Bestätigung folgte kurz darauf: "Jerks" taucht in ihrem Lebenslauf künftig nicht mehr auf. Sie war in der dritten Staffel der Serie, in der Folge "Rausch", unter ihrem eigenen Namen aufgetreten. Christian Ulmen führte Regie und spielte eine der Hauptrollen. Collien Fernandes hatte zunächst im "Spiegel" schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account. Demzufolge soll Ulmen über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Netz verbreitet haben. Aus ihrer eidesstattlichen Erklärung geht auch hervor, dass er gegenüber Hunderten von Männern im Netz ihre Identität angenommen und diesen Männern in ihrem Namen sexuelle Avancen gemacht haben soll. Fernandes sprach unter anderem von "digitaler Vergewaltigung". t-online hat Christian Ulmen sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe um eine Stellungnahme gebeten. Diese blieb unbeantwortet. Der Schauspieler selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsbeistand, der Promi-Anwalt Christian Schertz, nennt die Veröffentlichungen in einer presserechtlichen Information "unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung". Weitere Details zu den Vorwürfen lesen Sie hier. Derweil bestätigte das Bezirksgericht in Palma die Ermittlungen auf Anfrage von t-online. "Das Verfahren ist noch im Gange", sagte Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu, die Ermittlungen befänden sich "in einer sehr frühen Phase".
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