Das Forsthaus Valepp am Spitzingsee ist ein beliebtes Ausflugsziel. Selbst während der Ruhezeit im Winter ist es ein perfekter Startpunkt für eine Schneewanderung. Rund 20 Minuten ist der Spitzingsee mit dem Auto oder dem Bus vom Schliersee entfernt. Von hier aus gibt es für Wanderer zahlreiche Möglichkeiten, das umliegende Mangfallgebirge zu erkunden. Jedoch sind nicht alle Gipfel während der Wintermonate problemlos zu erreichen. Aber rund um das Forsthaus Valepp gibt es einige Wege, die trotz Schnee gut begehbar sind und einen traumhaften Blick auf die umliegende Bergwelt ermöglichen. Vom Spitzingsee aus geht es auf eine sechs Kilometer lange Strecke in Richtung Forsthaus Valepp. Das von Torwart Manuel Neuer gepachtete Wirtshaus erreicht man in einer guten Stunde. Zwei Routen führen dorthin: entweder über eine geteerte Straße oder über einen Wanderweg. Leider ist das Forsthaus während der Wintermonate nicht bewirtschaftet. Deshalb geht es nach einem kurzen Blick auf die Promi-Hütte ohne Stärkung weiter. Von Neuers Valepp in Richtung Rotwand Hinter der Valepp führt ein Weg den Berg hinauf Richtung Rotwandhaus. Immer wieder geben die Bäume den Blick auf die umliegenden Gipfel wie den Schinder frei. Der Wanderweg schlängelt sich mehrere Kilometer mit leichter Steigung den Berg entlang, bis nach rund anderthalb Stunden eine Kreuzung erreicht ist. Nach rechts geht es weiter in Richtung Rotwand samt Rotwandhaus, nach links in Richtung Spitzingsee. Riesiger Schaden an Manuel Neuers Forsthaus Der Weg zur Rotwand ist im Winter mit Vorsicht zu genießen, weshalb sich die Route zurück zum Spitzingsee empfiehlt. Um die teils nicht geräumten Wege problemlos passieren zu können, empfehlen sich an einigen Stellen Grödel, also eine Art Spikes. Entlang des Berges schlängelt sich der Weg immer weiter in Richtung Spitzingsee. Nach rund einer Stunde Gehzeit mündet der Forstweg nach links in eine Art Trampelpfad. Auf der rechten Seite fällt der Weg steil ab und gibt den Blick auf den Pfannengraben frei. Immer an der Klamm entlang geht es über einen nicht geräumten Weg nach unten. Der wilde Bach, der durch die Schlucht fließt, ist an vielen Stellen vereist. Fließendes Wasser wurde hier zu Eiszapfen. Über den Pfannengraben zurück zum Spitzingsee Über eine Brücke geht es über die Schlucht und nun auf der rechten Seite entlang nach unten. Am Ende des Weges trifft man wieder auf die geteerte Straße vom Anfang. Von hier liegt noch rund die halbe Strecke des Valepp-Wanderwegs vor einem. Nach rund 30 Minuten gelangt man wieder zum Spitzingsee. Von hier kann man entweder mit dem Bus zurück zum Schliersee und dann mit der Regionalbahn nach München (rund anderthalb Stunden Fahrzeit) fahren oder man reist mit dem Auto an. Am Schliersee selbst gibt es Parkmöglichkeiten. Insgesamt ist die Wanderung rund 20 Kilometer lang und für Fortgeschrittene wie Anfänger geeignet. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind erforderlich, Grödel sind ebenfalls empfehlenswert. Für die Wanderung sollten rund fünf Stunden Gehzeit einberechnet werden.