Bei der EM verletzte sich Giulia Gwinn gleich im ersten Spiel. Jetzt hat die DFB-Kapitänin über diese schwere Erfahrung gesprochen. Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn hat einen Einblick in ihr Seelenleben während der Europameisterschaft im vergangenen Jahr gegeben. Beim Turnier in der Schweiz hatte die 26-Jährige sich im ersten Spiel gegen Polen (2:0) eine Innenbandverletzung des n Knies zugezogen und fiel für den Rest des Turniers aus. "Der Sommer 2025 war für mich ganz anders als erhofft", sagte Gwinn im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Ich wollte meiner Rolle aber unbedingt gerecht werden. Es gab keinen Zweifel, dass dieses Turnier für mich auch nach dem persönlichen sportlichen Aus keinesfalls vorbei war." Für 23 Millionen Euro: Bayern-Star Harry Kane baut neue Villa "Einfach peinlich": Union Berlin reagiert auf Hass-Kommentare zu Eta Für Gwinn war die EM in der Schweiz das erste große Turnier, in dem sie die deutsche Auswahl als Kapitänin aufs Feld führte. Ihr persönliches Drama wollte sie dabei nicht in den Vordergrund stellen. "Genau das ist auch mein Anspruch als Führungsspielerin: nicht ans Ego zu denken, gerade in solchen Momenten, sondern an das Wir", sagte Gwinn. "Die emotionalste Ansprache meiner Karriere gehalten" Dennoch gab die Außenverteidigerin vom FC Bayern zu, dass ihr Ausfall sie durchaus beschäftigte. "Es hat viel Energie gekostet, nach der Verletzung nur zusehen zu können", erzählte Gwinn. Sie habe aber aufgrund der Besonderheit des Teams aber "eher mitgenommen, was sich besonders gut angefühlt hat." Besonders das Viertelfinalspiel gegen Frankreich hob Gwinn in diesem Zusammenhang hervor. Die DFB-Elf hatte die Partie mit einer Willensleistung letztlich im Elfmeterschießen gewonnen, obwohl sie seit der Anfangsphase aufgrund einer Roten Karte gegen Kathrin Hendrich in Unterzahl spielen musste. Gwinn betonte, sie habe bei jenem Spiel "die emotionalste Ansprache meiner Karriere gehalten".