Kommunalwahl in München: Clemens Baumgärtner stellt Wahlprogramm vor

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München ist im Wahlkampf. Ex-Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner will als OB-Kandidat vorrangig auf Mobilität und Baustellenmanagement setzen. Als Treffpunkt zur Vorstellung seiner Inhalte für die anstehende Kommunalwahl hat sich Clemens Baumgärtner ein Brillengeschäft an der Fürstenrieder Straße im Münchner Stadtteil Laim ausgesucht. Er wolle jedoch keine Werbung für das Geschäft machen. Vielmehr will der OB-Kandidat auf das Versagen der rot-grünen Stadtspitze aufmerksam machen. Mit der Wahl der Lokalität möchte der CSU-Politiker das Ladensterben in den Stadtvierteln thematisieren. Denn direkt vor der Tür des Brillengeschäfts befindet sich die Baustelle für die Tram-Westtangente. Baumgärtner kritisiert Stadtspitze für Baustellenmanagement Die monatelangen Bauarbeiten würden dazu führen, dass viele Münchner die Fürstenrieder Straße meiden. Die Folge: Viele kleine Traditionsgeschäfte würden unter Umsatzeinbußen leiden. Der CSU-Politiker wolle mit diesem Beispiel zeigen, wie die Auswirkungen aussehen, "wenn man es falsch macht". Baumgärtner spricht von einem "grün-roten Planungswahnsinn" und unterstellt vor allem den Grünen im Rathaus, dass sie die Autos in der Stadt dezimieren wollen. Denn: Die Tram nehme den Autos hier zwei Fahrbahnen weg. Busnutzer im Münchner Westen sind gestresst Verkehr, Wohnraum und Energieversorgung Dabei vergesse man andere wichtige Verkehrsteilnehmer, wie Lieferanten, Busse oder Krankenwagen. Baumgärtner: "Wir wollen Verkehrspolitik für alle machen." Neben dem Baustellenmanagement plant der Ex-Wiesn-Chef, das Thema Wohnraum anzugehen. Er wolle aufstocken und Lücken schließen. Es solle künftig in die Höhe statt in die Breite gebaut werden. Weitere Themen des OB-Kandidaten sind unter anderem der Umwelt- und Klimaschutz, die Energieversorgung mithilfe von Photovoltaik sowie eine smartere Stadtverwaltung durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
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