Sascha Mölders: Trainer vom SC Wiedenbrück in der Regionalliga freigestellt

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Sascha Mölders steht mit dem SC Wiedenbrück auf dem letzten Tabellenplatz. Deswegen trennen sich die Wege sofort. Sascha Mölders ist nicht mehr Trainer beim Regionalligisten SC Wiedenbrück. Das gab der Klub aus der Staffel West am Donnerstag bekannt. Demnach haben sich Klub und Trainer einvernehmlich getrennt. "Diese Entscheidung ist dem Verein außerordentlich schwergefallen und wurde keinesfalls leichtfertig getroffen. In den vergangenen 15 Monaten hat Sascha Mölders mit großem persönlichen Engagement, hoher fachlicher Kompetenz und einer bemerkenswerten Identifikation mit dem SC Wiedenbrück gearbeitet", heißt es vom Vorstand in einem Klub-Statement. Niederlage gegen Bocholt eine zu viel Doch die sportliche Situation habe dazu geführt, dass es keinen anderen Ausweg gebe. Am Mittwoch verlor Wiedenbrück nicht nur gegen den 1. FC Bocholt (0:2), sondern auch das vierte der letzten fünf Spiele. Der Platz, der zum sicheren Klassenerhalt führt und den Klub somit vor dem Abstieg in die Oberliga bewahrt, ist sieben Spiele vor Saisonende bereits zwölf Punkte entfernt. 19 Punkte aus 27 Spielen sprechen die klare Sprache eines Absteigers. Nun ginge es dem Klub in der entscheidenden Saisonphase darum, einen neuen Impuls zu setzen und dem Team "eine neue Dynamik zu geben". Auch Mölders, der bei seinem Ex-Verein TSV 1860 München von den Fans liebevoll "Die Wampe von Giesing" genannt wird, äußerte sich in dem Statement. "Natürlich hätte ich mir gewünscht, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen. Ich hoffe jedoch sehr, dass die Mannschaft die notwendigen Punkte holt und dieser Schritt am Ende dazu beiträgt, den Klassenerhalt zu sichern", sagte der ehemalige Bundesliga-Stürmer (103 Spiele, 18 Tore). Seit Januar 2025 war Mölders Trainer beim Klub aus Ostwestfalen. Zwar bewahrte Mölders in seinem ersten Jahr den Viertligisten vor dem Abstieg, insgesamt weist er aber nur einen Punkteschnitt von 0,98 Punkten auf.
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