Nach dem Spiel gegen den FC Bayern kochen in Freiburg die Emotionen hoch. Das hat für einen SC-Profi nun ein Nachspiel. Der Deutsche Fußball-Bund hat Matthias Ginter für einen Ausraster nach der 2:3-Niederlage des SC Freiburg gegen den FC Bayern bestraft. Wie der DFB am Mittwoch mitteilte, wurde der Weltmeister von 2014 mit einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro belegt. Ginter stimmte dem Urteil zu, das damit rechtskräftig ist. Laut Mitteilung des Verbands habe der Freiburger "plötzlich lautstark" vor der Schiedsrichterkabine "geschrien" und dann "von außen gegen die Tür" getreten. Ginter spielte 51 Mal für Deutschland Auslöser war die späte Niederlage gegen den FC Bayern: Freiburg hatte eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben, zwei der drei Gegentreffer nach der 90. Minute kassiert. Im Anschluss haderten die Breisgauer mit dem Schiedsrichterteam um Daniel Siebert. Ginter zählt zu den Leistungsträgern des SC Freiburg und verpasste in der laufenden Saison nur ein Ligaspiel. Für die deutsche Nationalmannschaft lief er insgesamt 51 Mal auf – zuletzt 2023.