WM-Qualifikation: Suriname und Neukaledonien müssen WM-Träume begraben

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In diesen Tagen werden die letzten Tickets für die WM im Sommer vergeben. Nun ist klar: Zwei Fußballzwerge verpassen das Turnier. Da waren es nur noch vier: Die interkontinentalen WM-Playoffs haben ihre ersten Verlierer gefunden. Suriname und Neukaledonien müssen ihre Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer begraben. Suriname verlor sein Playoff-Halbfinale gegen Bolivien mit 1:2. Das Team um Bundesliga-Stürmer Sheraldo Becker, der erst in der Schlussphase eingewechselt wurde, führte dabei lange mit 1:0. Für Bolivien drehten die Hoffnungsträger Moises Paniagua (72.) und Miguelito (79., Foulelfmeter) die Partie. Neben dem Mainzer Sheraldo Becker müssen auch der ehemalige Bundesliga-Spieler Jean-Paul Boëtius (Mainz 05, Hertha BSC) und der vom Hamburger SV an Elversberg verliehene Immanuel Pherai ihren Traum von einer Teilnahme an der kommenden WM begraben. Bolivien wartet seit 1994 auf seine vierte WM-Teilnahme, dafür braucht es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen weiteren Erfolg gegen den Irak. Der Sieger des Duells kommt bei der Weltmeisterschaft in eine Hammergruppe mit Frankreich, Norwegen und Senegal. Jamaika trifft jetzt auf die Demokratische Republik Kongo Die 2.000 Kilometer östlich von Australien gelegene Inselgruppe Neukaledonien hatte auf ein WM-Wunder gehofft, doch Bailey Cadamarteri (18.) ließ den Traum des Weltranglisten-150. in einer ereignisarmen Partie platzen. Jamaika mit dem Ex-Leverkusener Leon Bailey muss für die zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft nach 1998 am Dienstag (22 Uhr deutscher Zeit) noch die Demokratische Republik Kongo schlagen. Der Sieger der Partie kommt in die Gruppe K mit Portugal, Kolumbien und Usbekistan.
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